Die Informationsveranstaltung zum Mehrgenerationenspielplatz, am 21.April hat deutlich gemacht, dass der Bürger getäuscht wird und erhebliche Mängel in der Planung des Konzepts bestehen.Nicht nur, dass einige Planungsschritte schlichtweg nicht durchdacht wurden, die Bürger werden auch bewusst von der Ampelkoalition getäuscht.
Die mangelhafte Planung wird schon in der Parkplatzfrage deutlich. So wird der Mehrgenerationenspielplatz immer wieder als „Publikumsmagnet” angepriesen. Obwohl schon jetzt die Parkplätze knapp sind, ist eine Erweiterung nicht vorgesehen. Denn ein (gewöhnlicher) Spielplatz sei kein Auslöser für zusätzlich benötigte Parkflächen. Dabei betonen die Befürworter selbst immer wieder, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Spielplatz handelt. Der Parkplatzfrage will sich die Ampelkoalition jedoch nicht stellen.
Aber auch weitere Mängel fallen in der Planung auf. So soll sowohl die Anbindung des Widukindwegs an die Jahnstraße, als auch die Anbindung der Jahnstraße an die Parkstraße künftig über den Mehrgenerationenspielplatz führen. Künftig werden beide Anbindungen wohl aber abends nicht mehr benutzbar sein. Denn auch Straßenbeleuchtung ist für Spielplätze nicht vorgesehen und im Finanzrahmen des Mehrgenerationenspielplatzes nicht eingeplant.
Die Bürger werden aber auch ganz bewusst bei der Planung getäuscht. So erklärte Herr Badziura, zwei der Treppen sowie mehrere Spielgeräte, die auf dem präsentierten Plan aufgeführt waren, seien nicht in der Finanzplanung vorgesehen. Eine solche Ausschmückung ist glatter Betrug!
Und auch die Frage, auf welche Spielgeräte man möglicherweise verzichten müsse, wenn der Finanzrahmen nicht eingehalten wird konnte nicht eindeutig geklärt werden.
Zusätzlich täuscht die Ampelkoalition auch bei der Treppe neben dem Kino die Bürger. So heißt es im Papier „Dichtung und Wahrheit”, dass die Treppe mit den Mitteln des Konjunkturpakets II saniert würde. Herr Badziura hingegen ließ durchblicken, dass eine Sanierung keineswegs fest eingeplant sei, da vermutlich das Geld fehlt. Vielmehr soll die Treppe gesperrt werden und müsste somit später, aus dem städtischen Haushalt, saniert oder abgerissen werden.
Der Bürgermeister verkündete zudem, dass er nicht versprechen könne, die jährlichen Folgekosten in Höhe von rund 25.000€ langfristige zur Verfügung stellen zu können. Deutlich wird zudem dass die Folgekosten fast fünf-mal so hoch sind, wie die des Spielplatzes am Jahnplatz. Folglich müssten bei finanziellen Engpässen vier Spielplätze leer ausgehen, damit der Mehrgenerationenspielplatz weiterhin Bestand hat.
Deshalb am 9.Mai „JA” zum Bürgerentscheid!