Unternehmensgruppe Potthoff aus Hamm baut an der Friesenstraße - CDU-MdL Bernd Schulte und BM-Kandidatin Christel Gabler begrüßen das Projekt„Nordrhein-Westfalen hat in diesem Jahr ein Wohnungsbauprogramm von nahezu einer Milliarde Euro für die soziale Wohnraumförderung mit dem Schwerpunkt der Förderung von Wohneigentum aufgelegt. In NRW gibt es aber viele junge Familien mit Kindern, denen die finanzielle Schwelle zum Eigentumserwerb noch zu hoch ist.
Die Unternehmensgruppe Potthoff aus Hamm hat aus der Not eine Tugend gemacht und eine Möglichkeit entwickelt, unter Inanspruchnahme von Wohnungsbauförderungsmitteln des Landes Einfamilienhäuser zu bauen, die an junge Familien vermietet werden, die über einen Wohnberechtigungsschein verfügen.” so Bernd Schulte.
Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete und die CDU-Bürgermeisterkandidatin Gabler stehen dem Projekt an der Friesenstraße positiv gegenüber, erlaubt es doch jungen Familien zunächst ein Eigenheim zur Miete zu bewohnen und später, wenn die finanziellen Möglichkeiten es zulassen, das Haus käuflich zu erwerben.
Am Heini-Wiegmann-Weg im Lüdenscheider Baugebiet Vogelberg ist bereits ein entsprechendes Wohnungsbauprojekt mit 47 Mieteigenheimen erfolgreich verwirklicht worden. Nunmehr baut die Unternehmensgruppe Dr. Ing. Potthoff an der Friesenstraße in Lüdenscheid weitere Miet-Einfamilienhäuser.
Auf dem ehemaligen Grundstück der DB AG entstehen 15 Doppelhaushälften sowie ein freistehendes Haus. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Vorarbeiten für die zunächst notwendige Erschließungsstraße für die neue Siedlung fast abgeschlossen.
Die Häuser entsprechen den Wohnraumförderungsbestimmungen des Landes für Mietwohnungen beziehungsweise für Miet-Einfamilienhäuser. Sie bieten eine Wohnfläche von 97 Quadratmetern und sind für Vierpersonenhaushalte konzipiert. Sie werden in Massivbauweise und barrierearm errichtet.
CDU-Bürgermeisterkandidatin Gabler: „Lüdenscheid steht vor großen demografischen Herausforderungen. Auf der einen Seite soll die Abwanderung von jungen Familien mit Kindern als Zukunftsträger der Stadt verhindert werden, auf der anderen Seite muss die zunehmende Überalterung der Gesellschaft berücksichtigt werden. Die Wohnungsbauförderungspolitik des Landes NRW ist daher grundlegend geändert worden und konzentriert sich auf junge Familien und wirklich Bedürftige. Das Konzept des Miet-Einfamilienhauses im öffentlich geförderten Wohnungsbau ist ein innovativer Weg, finanziell noch schwachen jungen Familien den Wunsch vom Eigenheim zu erfüllen und sie damit an Lüdenscheid zu binden.”