Bundesparteitag in Leipzig
Neben Reden, unter anderem von der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum politischen Kompass der CDU, stand vor allem die inhaltliche Beratung zum Thema Mindestlohn im Mittelpunkt des einmal im Jahr stattfindenden Parteitages. Dabei wurde mit großer Mehrheit von den Delegierten eine Lohnuntergrenze beschlossen.
Die Märker waren mit dem Abstimmungsergebnis sehr zufrieden. Denn damit ist gewährleistet, dass anständige Arbeit auch ordentlich bezahlt wird. Wichtig ist allerdings, dass eine Kommission der Tarifparteien und nicht die Politik die Lohnuntergrenze nach dem CDU Modell festlegen. Matthias Heider: „Lohnuntergrenzen dürfen nicht bundeseinheitlich geregelt sein. Die Lebensverhältnisse in Deutschland sind ja auch unterschiedlich. Hier müssen branchen- und regionalspezifische Lösungen möglich sein.”
Auch der Leitantrag zum Thema Bildung wurde angenommen. Im Vorfeld des Bundesparteitages hatte sich der Arbeitskreis Bildung des heimischen CDU Kreisverbandes intensiv mit dem Leitantrag beschäftigt. Dr. Matthias Heider und Thorsten Schick zeigte sich zusammen mit den Delegierten aus dem Märkischen Kreis sehr zufrieden mit dem Ergebnis und damit, dass man sich inhaltlich eingebracht hat.