CDU Stadtverband Lüdenscheid / Kreisverband Mark
So geht Lüdenscheid!

Stellungnahme der MIT Lüdenscheid zum Integriertem Handlungskonzept Altstadt

Mit großer Besorgnis beobachtet der neue Vorsitzende der Mittelstands -und Wirtschaftsvereinigung ( MIT) in Lüdenscheid die Diskussion um das Integrierte Handlungskonzept der Altstadt (IHK). Selbstverständlich ist auch die MIT ein großer Verfechter und Unterstützer des IHK's, so die Aussage von Dennis Linnarz , trotzdem muss hier die Kostenstruktur genau untersucht und im Auge behalten werden.
Franz-Dennis Linnarz Vorsitzender der Mittelstands -und Wirtschaftsvereinigung der CDU LüdenscheidFranz-Dennis Linnarz Vorsitzender der Mittelstands -und Wirtschaftsvereinigung der CDU Lüdenscheid
Trotz diskutierter Einsparungen, schwebt zur Zeit ein Eigenanteil von ca. 4 Millionen bei der Finanzierungsgrundlage im Raum, der durch die Stadt getragen werden muss. Es ist selbstverständlich richtig, dass Lüdenscheid investiert und modernisiert, damit auch für die zukünftigen Generationen die Stadt attraktiv bleibt. Dennoch warnt der selbstständige Handwerksmeister vor zusätzlichen, drohenden Steuererhöhungen( Grund-und Gewerbesteuer), die bereits durch die Kämmerei publiziert worden sind.

Nicht nur für die großen Industriebetriebe wäre dieses eine zusätzliche Belastung, auch gerade für den klassischen Mittelstand ist dieses Vorhaben nicht zumutbar. Dabei müssen, neben der Attraktivität einer Stadt als Standortfaktor, auch genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, die selbstverständlich nur dann vorhanden sind, wenn auch annehmbare Rahmenbedingungen für Unternehmen geschaffen werden. Die MIT Lüdenscheid hofft daher, dass auch diese Thematik im Bezug auf Einsparungen und Steuererhöhungen bei Rat und Verwaltung angesprochen wird. Trotz einer breiten Unterstützung und Notwendigkeit einer Altstadtsanierung müssen im Zuge der Novellierung bzw. Anpassung des Haushaltssicherungskonzeptes durch die Verwaltung zunächst erstmal alle weiteren Einsparungen überprüft werden, bevor es zu einer erneuten Belastung der Bürger und Unternehmen in Lüdenscheid kommen darf.