„Jugend trifft Politik“ - Jugendhearing im Lüdenscheider Bürgerforum
Der zweite Thementisch befasste sich mit Freizeitangeboten inklusive Angeboten in Jugendtreffs. Hier lag der Schwerpunkt (beim zweiten Durchgang) bei fehlenden Outdoor-Anlagen für Basketballfreunde. Ebenso wurde die fehlende Außenbeleuchtung auf Schulhöfen bemängelt. Diese solle sowohl der Sicherheit aber auch der Bespielbarkeit dienen.
Weiter zum Thementisch „Nutzung von Grünflächen in der Stadt Lüdenscheid und Attraktivität des Schulgeländes inklusive des Sportplatzes “.
Hier waren sich die Jugendlichen nicht ganz einig. Die Beiträge reichten von „Wir haben in Lüdenscheid doch alles was wir brauchen,“ bis zu „Es fehlen Grillplätze und Chillgelegenheiten.“ Die Wahrheit liegt wohl, wie so oft, in der Mitte. Ernsthafte Sorgen machte den Brügger Jugendlichen die Spielplatzsituation vor Ort. Die vorhandenen Bedenken konnten aber von Fachleuten der Verwaltung zerstreut werden und diese machten sogar die feste Zusage, dass an gewohnter Stelle ein neuer Spielplatz entstehen wird, wenn auch etwas kleiner als der alte Platz.
Gespannt waren alle am letzten Thementisch, wo kein festes Thema vorgegeben war. In der vierten und letzen Runde ergaben sich Themen wie:
- schlechte Kommunikation zwischen Jugend und Politik. Hier versprachen alle Parteien sich um Abhilfe zu kümmern.
- Eine weitere Sorge war der Erhalt des Bolzplatzes am Waldschlösschen. Auch diese Bedenken konnten mit der Verwaltung geklärt werden. Ein Rückbau des Platzes sei nicht vorgesehen.
- Auch Probleme der Integration kamen zur Sprache. Hier konnte die CDU mit ersten Aktionen zum Thema punkten. Ebenso das angedachte deutsch-türkische Sommerfest, welches die CDU in diesem Jahr ausrichten möchte fand großen Zuspruch bei den Jugendlichen.
Eifrig wurden die Sorgen und Wünsche der Jungendlichen von den CDU Politikern aufgenommen und notiert.
Wer sich einmal die Mühe macht und versucht bei den Lüdenscheider Parteien Informationen zum Jugendhearing zu finden wird wohl nur hier, bei der CDU fündig werden.
Schade, das Engagement der Jugendlichen hätte eine breitere Informationsplattform verdient.