Lüdenscheider bei Landesdelegiertentagung des EAK NRW vertreten
In dem Bericht des Landesvorsitzenden ging Volkmar Klein auf die aktuelle Situation in den Kirchen in Deutschland ebenso ein wie auf das Thema Koranverbrennung. Dies sei aus seiner Sicht ebenso abzulehnen wie die Verbrennung von Bibeln.
Im 20. Jahr der Wiedervereinigung ging Volkmar Klein auf die großartigen Leistungen dieser Zeit ein. Ebenso widmete er sich den aktuellen bundespolitischen Themen. Hierbei stellte er fest, dass es noch deutlichen Spielraum zur Verbesserung der Zustimmung für die schwarz-gelbe Bundesregierung geben und die durchaus vorhandenen positiven Meldungen untergehen würden. Es verwunderte ihn hingegen, dass Deutschland im Ausland offensichtlich besser gesehen wird, als in Deutschland selbst.
In seinem Rückblick auf die letzte Landestagung stellte er fest, dass mit dem Thema Christenverfolgung ein guter Startschuss gelungen sei und der EAK Bundesverband das gleiche Thema für seine Tagung aufgegriffen habe. Genauso engagiert wie in dieser Diskussion, müsse man sich auch zukünftig hiermit auseinandersetzten.
Zum Thema der Tagung hatte man zwei hochinteressante Gäste eingeladen. Den Vorsitzenden des Ghana Forums NRW e.V. und gleichzeitig Geschäftsführer des BKU, Martin J. Wilde und den Vorstandsvorsitzenden vom christlichen Kinderhilfswerk World Vision Deutschland e.V. Christoph Waffenschmidt. Beide Referenten gingen in ihren Vortrag auf die aktuellen Probleme der Entwicklungshilfe ein. Dabei berichteten sie von aktuellen Beispielen in Ghana bzw. weltweit. Beide waren sich darin einig, dass Mikro Kredite von Nichtregierungsorganisationen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg im Gegensatz zu Hilfen über größere Organisationen sei. An die Referate schloss sich eine interessante Diskussion an.
Bevor man sich mit den Anträgen beschäftigte, stellten sich die beiden Kandidaten für den Posten des CDU Landesvorsitz vor. Armin Laschet MdL und der Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen MdB gingen in ihren Reden auf die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit ein. Jedoch ließen sie es nicht aus, eine kurze Analyse der verlorenen Wahl vorzunehmen. Beide waren sich darin einig, die Minderheitsregierung so schnell wie möglich abzulösen.
Artikel von der Homepage des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU NRW (EAK) übernommen