Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Lüdenscheid, eine Vereinigung der CDU, kritisiert anlässlich des Tags der Arbeit am 01. Mai die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse.
CDA Vorsitzender Volker SpährZum „Tag der Arbeit” am 1. Mai beklagt CDA-Vorsitzender Volker Spähr die wachsende Zahl von Beschäftigten mit geringem Lohn oder befristeten Jobs: „Nicht für jeden, der arbeitet, sind mit einem Beschäftigungsverhältnis Sicherheit und ein auskömmliches Einkommen verbunden.” Außerdem litten immer mehr Arbeitnehmer unter zu viel Stress im Beruf. „Menschen brauchen sichere und anständig bezahlte Arbeit. Und sie darf nicht krank machen, weder körperlich noch seelisch. Der 1. Mai erinnert an die Würde von Arbeit. Dazu gehört, dass der Job nicht die Gesundheit ruiniert”, so Spähr.
Außerdem plädiert die CDA für eine verbindliche Lohnuntergrenze. Sie schütze Beschäftigte da vor Lohndumping, wo keine Tarifverträge gelten. Neue Wege fordert die CDA auch bei der Rente von Geringverdienern. „Wer jahrzehntelang eingezahlt hat, muss eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhalten. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Lebensleistung muss sich lohnen”, erläutert Spähr.
Die Lüdenscheider CDA wird am 01. Mai unter dem Motto ‚”1. Mai - Nur ein arbeitsfreier Tag! - Oder? von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr auf dem Sternplatz einen Infowagen betreiben. Hier besteht die Möglichkeit, bei einem zur Maizeit passenden Kaltgetränk (auch für Kinder ist gesorgt) über aktuelle Arbeitnehmerthemen zu diskutieren.